Wo man in Panama City besser NICHT hinsollte

nicht-hingehen

Das Schöne zuerst: Wir haben unsere erste Unterkunft. Nicht so schön ist, dass ich mich dazu durch etliche Berichte gewühlt habe, welche Gegenden man doch besser meiden sollte.

Das werde ich hier mal zusammenfassen, weil erste Reporterregel: Lesernutzen! Bitteschön:

Grundsätzlich ist Panama touristisch erschlossen und eines der sichersten Länder Süd- bzw. Mittelamerikas. Viele US-Touristen verbringen dort ihre Ferien in den Wintermonaten. Trotzdem gibt es Teile der Stadt, die man meiden sollte.

Der District, über den ich am häufigsten gestolpert bin, ist El Chorrillo. Das liegt am Wasser und ist wohl deshalb der „populärste, gefährliche Ort“, weil dort viele Unwissende spazieren gehen. Das könne passieren, wenn man die Promenade am Meer entlanglaufe und nicht rechtzeitig umkehre.

Daran angrenzend im Norden sind Ancon und Curundu, neben Ancon ist San Miguel. Davon habe ich inzwischen auch oft gelesen, also besser nicht hingehen. Ähnlich klingt San Miguelito, das aber etwas weiter nördlich ist. Besonders in einem Teil von San Miguelito geht es sehr wild zu, dort wurde laut einem Bericht von Ende 2014 die meisten Menschen ermordet, gleich nach dem Stadtteil mit dem friedlichsten Namen, nämlich dem 24. Dezember.

Ebenfalls in dem Artikel taucht Juan Diaz auf, das auch am Wasser liegt und im Osten von Panama,  neben dem Flughafen Tocumen. Diese Gegend soll ja auch nicht gerade toll sein…. In Juan Diaz jedenfalls gebe es wohl die meisten Drogenkonflikte und Gangkriege.

Ein Stadtteil weiter in Richtung Westen befindet sich die Ruinenstadt, Panama Viejo. Die wurde zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt, soll aber trotzdem nicht sicher sein, weil dort die Armut groß ist. Ich denke, obwohl ich ja echt ein Schisser bin, dass wir das ignorieren werden und es uns ansehen….

Was ich noch gefunden habe, geht besser als Aufzählung: San Felipe, Rio Abajo, Santa Ana, Calidonia, Veracruz, Parque Soberania, Carrasquilla, San Felipe, Rio Abajo, Los Libertadores, Pueblo Nuevo, Parque Lefevre, Arraijan und San José.

Krass, oder???? Das ist so gut wie die ganze Stadt!! Und witzigerweise ist unsere Unterkunft auch in einem der letzteren. Wir werden also zwei Möglichkeiten haben: Unsere gesamte erste Reise-Etappe in der Wohnung zu verbringen oder einfach mal zu ignorieren, dass ich das alles ergoogelt habe.

Obwohl, eine dritte Möglichkeit gibt es schon: Wir bewegen uns nur in Marbella, El Cangrejo, Obarrio, San Francisco und dem Bankenviertel. Toll. Jetzt bin ich schlecht gelaunt. Und glaube: Das ist so wie Krankheiten googeln. Wenn ich meine Symptome eingebe, habe ich immer Krebs. Oder HIV.

Da ich (hoffentlich) keine tödliche Krankheit habe, werde ich mich wohl an DIESE Karte halten und an ebendiese Homepage. Die sieht nämlich gut aus und, nach kurzem da rumsurfen, bin ich auch wieder gut gelaunt. Weil: Schöne Fotos von wunderschönem Land. Hach, da werden wir bald sein <3. Vorfreude.

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6 Gedanken zu “Wo man in Panama City besser NICHT hinsollte

  1. Hi Tiger, schönes Blog und cooler Plan. Das mit den vielen roten Feldern in PTY ist ziemlicher Unfug. Das sind alles Plätze wo in den vergangenen 20 oder mehr Jahren mal was passiert ist. Da wird eine rote Stecknadel in den Stadtplan gesteckt und im Laufe der Jahre werden es eben mehr.
    Einfache Regel: wo es tagsüber nicht vertrauenerweckend aussieht, geht man nicht am Abend hin. Ansonsten ist PTY eine aufregende und sichere Stadt, die Menschen superfreundlich. Keine Sorge.

    Vielleicht sehen wir uns ja bei der Durchreise.

    Jürgen / besserpanama.com

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    • Danke, das beruhigt mich ein bisschen 🙂 Ich habe den „Vorteil“, dass die kleine Tigerente ihren regelmäßigen Schlaf braucht und ich dann an die Unterkunft gefesselt bin. Nachts durch die Straßen streuen werd ich also ohnehin nicht 🙂

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  2. Hallo, wo man in Panama City hin sollte und wo nicht, kann ich dir nicht sagen, wir hatten überall Spass und es ist nichts passiert. Haltet euch an die normalen Sicherheitsvorkehrungen (keine Kameras offen um den Hals, kein Schmuck, keine grossen Taschen) und es wird gut gehen. Fragt lieber an der Rezeption eures Hotels, die wissen mehr als jeder Reiseführer. Ich weiss nicht, obs noch ein Geheimtipp ist, aber lasst euch die San Blas Inseln nicht entgehen.
    Andi

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