Hallo Welt!

Darauf hat die Welt doch bestimmt gewartet! Der 3,67 milliardste Reiseblog! Und meiner ist total kreativ und außergewöhnlich, so wie die anderen eben auch. 

Irgendwie muss ich aber anfangen, also mache ich das total kreativ und außergewöhnlich, indem ich die Reisenden vorstelle.

  • Die Tiger: Das wäre ich. Kein Grammatikfehler, das „die“ soll nur das Geschlecht deutlich machen ;). Inzwischen gehe ich auf die 30 zu, bekomme Falten und graue Haare, aber ich muss sagen: Ich liebe es! Nur möchte ich gerne meinem Äußeren entsprechend etwas weiser werden und da ist Reisen die beste Idee, die ich bisher dazu hatte. Außerdem erhoffe ich mir, innere Ruhe, Zeit für mich, Entspannung und Spannung, ganz viel weißen Sand und Palmen. Ihr merkt schon, ich bin wirklich urlaubsreif. Als alleinerziehende, arbeitende Mutter mit noch so einigen Issues, die ich euch detaillierter erzählen werde, wenn wir uns ein bisschen besser kennen, würde man mich vielleicht als „Burn-Out“-gefährdet bezeichnen. Vielleicht aber auch als „Bore-Out“-gefährdet. Noch kurz zu meinen Wurzeln: Aufgewachsen bin ich in einem „niedlichen kleinen Bergdorf“, wie mein Freund sagt. Jedenfalls liegt das im deutschsprachigen Süden, also ja, ok, ich bin ein Ösi, ein Dorfkind, wie es im Buche steht, spreche völlig unverständlich und bin fast stolz darauf. Den Absprung habe ich schon öfters geschafft, bin ein bisschen herumgekommen und habe an fremden Orten studiert. Nur wie ein Bumerang hat es mich immer wieder zurückgezogen. Seit Anfang 2013 aber habe ich meinen Heimathafen gefunden, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich lebe und liebe Hamburg.
  • Die kleine Tigerente: Reisende Nummer 2 ist dementsprechend eine echte „Hamburger Deern“, meine Tochter. Die liebe ich auch, mehr als alles andere auf dieser Welt, hüte sie wie meinen Augapfel, eben wie der Tiger die Tigerente. Für sie würde ich mein Leben geben und noch mehr (wie kreativ und außergewöhnlich das doch ist!). Jedenfalls wird die große Reise eine kleine Überraschung für sie, ich werde es ihr erst sagen, wenn ich das Ticket habe. Eigentlich wird es ihre Reise, denn sie möchte die Welt sehen, wahrscheinlich sogar noch mehr als ich. Ja, sie ist 2010 geboren, also noch gar nicht mündig, würden viele sagen. Stimmt nicht, sage ich, sie weiß schon ganz genau, was sie will. Und das ist seit einem (!!) Jahr: Nach Panama! Das ist das Land ihrer Träume, dort riecht es wunderbar nach Bananen.

Das wird deshalb die erste und wichtigste Station. Und mir fällt auf, dass ich noch gar nichts über unser Vorhaben geschrieben habe. Wo habe ich nur meine Manieren…. Ich bin wohl etwas nervös, weil erster Blogeintrag und so. Der Beginn von etwas ganz Großem…. Also: Wir werden ein halbes Jahr unterwegs sein, Dauer-Urlaub sozusagen, viel zu kurz, aber ein Anfang. Los geht’s im Januar – also ein halbes Jahr Vorbereitung für ein halbes Jahr Reise. Das klingt wahrscheinlich genauso verrückt, wie es ist, aber so bin ich nunmal: verrückt, kreativ und außergewöhnlich. Wie alle anderen.

Und nun: Rock’n’Roll!

PS: Damit ich keinen Ärger bekommen: Natürlich ist viel davon an den einzigartigen Autor Janosch angelehnt. Und seinen Klassiker „Oh wie schön ist Panama“ aus dem Jahre 1978, erschienen 2012 in der 49. Auflage im Beltz & Gelberg-Verlag.

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